Horse Links Topliste
HorseLinks TopList
Foto: Sabine Schirmer
Foto: Sabine Schirmer

Ungarn

Jagd, Vielseitigkeits- und Distanzreitern

160-165

Braune und Füchse, Rappen und Schimmel ehr selten

Ursprung

 

1853 gründete Franz Josef I. ein kaiserlich-königliches Militärgestüt in Kisber.

Hier wurde dann ein dem Vollblut nahestehender, temperamentvoller Halbbluttyp gezüchtet.

 

1869 wurde es zum ungarischen Staatsgestüt. Weiterhin wurde verfolgt, ein sehr edles Reitpferd im Typ des englischen Vollblüters, aber mit stärkeren Knochen und Gelenken zu züchten.

Zuchtgebiet(e)

Allgemeines zur Pferderasse

Exterieur

Edles, formschönes Pferd im engl. Halbbluttyp, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Blut und Masse( starke Knochen und Gelenke).

Gerade, edle Köpfe mit ausdrucksvollen Augen und geradem Profil. Kisberi haben eine ausgezeichnete Sattellage, die sich aus der markanten Schulter-Widerristpartie ergibt.

 

 

Interieur

 

Kisberer sind temperamentvolle Pferde, dennoch sehr nervenstark, umgänglich, ausdauernd und sehr leistungswillig.

Ihr Mut und ihre Sensibilität machen sie zu einem einsatzfreudigen Partner.

Zuchtgeschichte

Zur Jahrhundertwende waren dann die Stämme der Kisberer Halbblüter ausgebildet.

 

In den folgenden Jahren wurde die Rasse verstärkt, es wurden Hauptbeschäler aufgestellt, wie Furioso-North Star und gute Halbblutsöhne berühmter Vollblutväter.

Die edle Rasse wurde dadurch stärker und konsolidierter. Stets wurde mehr auf Leistung als auf Exterieur gezüchtet.

 

Um den 2. Weltkrieg wurden Trakehner Hengste importiert und Einfluss auf Grundgangarten zu nehmen.

 

Das bisher beliebte Offizierpferd, war ein gängiges, rahmiges hartes Reit-und Fahrpferd.

Nun, nach dem 2. Weltkrieg sollte die Nutzung als Sportpferd betont werden.

 

Bis heute konnten schon bedeutende Erfolge in der Erhaltung der traditionellen Werte dieser Rasse erreicht werden.

Quelle(n)

Janos Loska, Equiinfo Budapest, S.Schirmer

Foto-Galerie

Foto: Sabine Schirmer
Foto: Sabine Schirmer

Kisberi